[23.11.2018]

On November 23, 2018, SpaceTech welcomed a political visitor: Norbert Lins, who claims a position in the European Parliament’s commission for environmental questions, public health and food security, is a member of the board of CDU Baden-Württemberg and holds an office as assistant chairman of the CDU Württemberg-Hohenzollern. CEO Wolfgang Pitz and some of STI's project managers received him and his colleagues Markus Böhlen of the Green Party, Johannes Henne, mayor of Immenstaad, Ursula von Endert and Bernhard Wrobel. During a guided tour and a short company presentation, Norbert Lins got an insight to STI's success story as well as important global projects like M2Space and OneWeb, GRACE-FO, MERLIN and ICARUS. In addition to that, SpaceTech presented their concept of the climate-neutral company facilities, receiving their entire needed energy from sustainable resources with solar and ground heat.

Norbert Lins bei SpaceTech
v.l.n.r. Markus Böhlen, Kolja Nicklaus, Johannes Henne, Norbert Lins,
Wolfgang Pitz, Andreas Graf, Ursula van Endert, Bernhard Wrobel

Norbert Lins, seines Zeichens Mitglied des europäischen Parlaments, Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Mitglied des Landesvorstandes der CDU Baden-Württemberg, stv. Bezirksvorsitzender der CDU Württemberg-Hohenzollern, besuchte SpaceTech am 23. November 2018.
Er konnte sich davon überzeugen, dass SpaceTech eine besondere KMU in der Raumfahrtindustrie ist. Sowohl durch die Vielzahl der Projekte, als auch in Bezug auf das Thema Nachhaltigkeit hebt sich SpaceTech vom Wettbewerb ab – SpaceTech versorgt sich über das Jahr gesehen komplett autark mit Energie dank Solarzellen auf allen Dächern und Erdwärme für die Klimatisierung, ergänzt durch ein Blockheizkraftwerk.

Besonders interessiert zeigte sich Norbert Lins, neben der Nachhaltigkeit des klimaneutralen Unternehmens und den präsentierten Projekten GRACE FO, MERLIN und ICARUS, an dem Ziel, Raumfahrt deutlich kostengünstiger zu gestalten und Lösungen für globale Themen zu entwickeln. So etwa die Initiative M2Space für ein globales satellitengestütztes Internet der Dinge, mit welchem die „weißen Flecken“ der Mobilfunkabdeckung deutlich kostengünstiger zu schließen sind, als mit erdgebundenen Systemen und das bei gleichzeitiger Verwendbarkeit heutiger Mobilfunk-Endgeräte. Ebenso ist die Beauftragung durch OneWeb für die gleichnamige Mega-Konstellation, für welche SpaceTech die Ausklappmechanismen der Solargeneratoren liefert, ein solches Thema.

Ein weiterer Punkt dieser Zusammenkunft war der Umbruch in der Raumfahrtindustrie, welcher sich momentan zeigt. Ein Schwerpunkt ist die Fragestellung, welche Rolle die EU hier im Sinne europäischer Raumfahrtunternehmen spielen kann. SpaceTech erlaubte sich hier einige wichtige Punkte aus Firmensicht zu präsentieren:

  • Gerade beim aktuellen Umbruch in der Raumfahrt, von einem weitgehend institutionell getriebenen, stark regulierten Markt in einen zunehmend kommerziellen „New Space“ Markt ist es wichtig, insbesondere kleine Firmen beim Einstieg zu unterstützen, z.B. über gezielte Aktivitäten im Rahmen von Horizon2020.
  • Eine gute Kooperation zwischen EU und ESA, bei der die ESA mit der Umsetzung der EU-Projekte beauftragt wird (mit den Regeln der EU), ist aus STI der richtige Weg für die Zukunft der institutionellen europäischen Raumfahrt.
  • Viele verschiedene Exportregelungen in Europa stellen Nachteile dar, einheitliche, europäische Regelungen könnten diese Problematiken beseitigen.
Norbert Lins bei SpaceTech Kohlefaserproduktion   Norbert Lins bei SpaceTech automatisierte Solargeneratorfertigung
 Die Gäste in der Kohlefaserfertigung   Automatisierte Solargeneratorfertigung begeistert

Abgerundet wurde der Besuch durch eine Firmenführung, bei der unter anderem auf die Kohlefaserfertigung und die automatisierte Solargeneratorfertigung eingegangen wurde. SpaceTech bedankt sich für den Besuch und über das Interesse an den aktuellen Projekten und Ideen für die Zukunft des Unternehmens.